WW-Open: Topspiele zum Nachverfolgen
Dienstag 31. August 2010 von Vektor
Zwar konnten wir leider keine Spiele der Westerwald Open live übertragen, aber immerhin gibt es die Möglichkeit nachzuverfolgen, wie die Entscheidung fiel – und dies mit einem neuen Service. Das entscheidende Spiel zwischen Ben Berger und Meggie Brunzel kann Zug für Zug durchgeklickt werden, so dass man bei der jeweiligen Situation das richtige Brett vor Augen hat.
Die Navigation durch das Spiel erfolgt über die VOR-/ZURÜCK-Links rechts oben.
Inzwischen sind weitere Spiele auf diese Weise nachzuverfolgen:
- Topspiel Runde 12: Berger – Brunzel
- Topspiel Runde 11: Ruprecht – Trappe
- Topspiel Runde 10: Regenbogen – Vössing
- Topspiel Runde 9: Ruprecht – Berger
Wir danken für die zahlreichen positiven Rückmeldungen; und selbstverständlich können zukünftig auch live übertragene Spiele im Nachhinein in dieser Form aufbereitet werden.
Weitere Spiele stehen als ZIP-Archiv zum Download bereit:
Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 31. August 2010 um 00:21 und abgelegt unter turnier. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können zum Ende springen und einen Kommentar hinterlassen. Pings sind im Augenblick nicht erlaubt.
Dienstag 31. August 2010 um 00:26
Im übermittelten Protokoll dieses Spiels (das von Friedrich großartig in die passende Form gebracht wurde!) gab es kleine Ungereimtheiten beim Zug ERSANNt – ich bitte die Beteiligten um eine kurze Info, ob ich richtig interpretiert habe (inkl. des später entstehenden unzulässigen ERSANNTE).
Zudem gab es offenbar an zwei Stellen kleine Zählfehler. Ich habe in der Online-Version aber die korrekten Punktwerte angegeben, so dass es eine Abweichung zum gemeldeten Endergebnis gibt.
Jetzt kann auch linhart seine Analyse starten
Dienstag 31. August 2010 um 07:17
Diese Möglichkeit, die Topspiele Zug für Zug nachverfolgen zu können, stellen einen ganz großen Schritt vorwärts dar. Meine Gratulation dazu!
Meine Analyse findet sich bereits im Forum.
edit: Verlinkung angepasst (Post-it 31.08.2010 10.22 Uhr)
Dienstag 31. August 2010 um 09:47
Vielen Dank für die tolle Umsetzung, und Deine Analyse, Linhart. Bitte beachtet, dass der Blanko von mir als I und nicht als A deklariert wurde.
Dienstag 31. August 2010 um 09:55
Ich weiss nicht von welchen Ungereimtheiten Du sprichst, mir erscheint dass SPiel aber mit Ausnahme des Blankofehlers als richtig dargestellt.
Wenn es zu Übertragungsfehlern kam dann muss ich das zu 100% auf meine Kappe nehmen. Ich war dermaßen nervös und hektisch, dass ich kaum 10 Minuten auf meiner Uhr runtergespielt habe, und ich den armen »Helferlein« sowie die auch aufgrund Ihrer Bänke bedauernswerte Meggie kaum ein Sekündchen Zeit zum Überprüfen gegeben hatte, weil ich jeweils kaum warten konnte mit dem nächsten Zug.
Dienstag 31. August 2010 um 15:06
WUNDERVOLL! Ebenbürtig den international bereits üblichen Darstellungen von TOP-Spielen. Ich hoffe, dass weitere Spiele dazukommen. Zudem scheint mir diese Form auch hervorragend zur Projektion innerhalb eines Turniers geeignet. Ob es uns zur Verfügung gestellt wird?
Mich ermuntert es, die weiteren Spitzenspiele der WW Open 2010, die ebenfals protokolliert sind, in die entsprechende Form zu bringen. Darunter einige, die ein wenig mehr Spannung als das letzte Spiel hatten.
Dienstag 31. August 2010 um 17:15
Richtig Klasse, das wünsche ich mir -auch parallel bzw. im Nachhinein zur Onlineübertragung- immer so! Ein Dankeschön allen Helfern, die uns dies ermöglichten.
Dienstag 31. August 2010 um 17:25
Großes Lob auch von mir, erst so, wenn man die Entwicklung auf dem Brett Schritt für Schritt sieht, kann man ein Spiel richtig nachverfolgen. Dazu noch die Analyse von Hans – perfekt!
Der einzige Nachteil bei den protokollierten Spielen (auch sonst bei den Finalspielen, die ich bis jetzt erlebt habe)ist, dass man nicht ungestört in seinem Tempo spielen kann sondern öfter warten muß, Bänkchen herzeigen usw., das nimmt einem taktischen Element, das ich sehr wichtig finde, nämlich dem Spiel mit der Zeit (und damit einem gewissen psychischen Druck), den Wind aus dem Segel.
Dienstag 31. August 2010 um 20:06
Ich möchte Ulla da zustimmen, zumal es ja auch ein extremer Faktor war, dass beide Spieler bei den mitprotokollierten Spielen (ausser dem letzten, da hatten wir ja fleißige Helferlein) jeweils 5 Minuten mehr Zeit bekamen. da ich ja die Zeit fast nie ganz brauche war das für mich irrelevant, zumal das mitprotokollieren der Bänkchen insofern eine Wohltat war, weil sich dadurch deutlich besser Fehler beim Abstreichen der Buchstaben korrigieren liessen. Für meine Gegnerinnen (ich habe am Brett 1 nur gegen Damen gespielt
) war dieser Zeitfaktor allerdings bedeutender. Ob ich mein Krimispiel gegen Asalet (das ich mit 1 PUnkt gewann) auch gewonnen hätte wenn wir beide 35 Min Zeit gehabt hätten wage ich zu bezweifeln, da sie am Ende nur noch 20 Sekunden hatte, ich hingegen fast 10 Minuten lang Buchstaben abstreichen und ihre möglichen Züge durchdenken konnte.
Wichtig ist in jedem Fall, dass bei »eigenem mitprotokollieren« auf dem Protokoll sowohl die abstreichmöglichkeit der Buchstaben als auch Kästchen zum AUsfüllen vorhanden sind. Friedrich hatte in den letzten Runden uns sehr gute Potokolle gegeben. Zu Beginn war es mit den anderen schwieriger… (alles bitte als konstruktive Kritik verstehen… auch weil ich ja die Ehre hatte relativ viel mitprotokollieren zu dürfen…)
Dienstag 31. August 2010 um 22:14
Das Spiel aus Runde 11 bringt (schon vor linharts Analyse) die Erkenntnis: Auch die besten machen Fehler … Das Nicht-Anzweifeln von EINHÄLST hat Ulla wohl die Möglichkeit gekostet, in Runde 12 noch um den Turniersieg mitzuspielen.
Dienstag 31. August 2010 um 22:50
Etwas tragisch auch dass sie die EISMONDE (von denen sie est vor kurzem im Forum gesprochen hatte) und die ihr direkt nach dem Spiel wie Shcuppen von den Augen fielen nicht einfielen…
Klasse aber in jedem Fall das Spiel von beiden…. Maikes REQUIEMS muss man mit Blanko auch erstmal sehen….
Dienstag 31. August 2010 um 22:56
edit: auf Wunsch gelöscht (Post-it 01.09.2010 12.08 Uhr)
Dienstag 31. August 2010 um 23:18
Auch das Topspiel der 10. Runde ist interessanter SPort… vor allem fällt mir auf, dass keines der bisherigen Spiele ohne »Phoney« gespielt wurde… (Runde 12 ERSANNTE*; Runde 11 EINHÄLST; Runde 10 CREMS*)…
Dies zeigt zum einen: Kein Spieler ist ein wandelndes Wörterbuch, oder andersrum: wir haben gute Bluffer unter uns…
Dienstag 31. August 2010 um 23:42
Die ursprüngliche Idee – zur Nachahmung empfohlen – war es, die Spiele mit einer (guten) WEB-Cam direkt via Skype an Stefan zu übertragen. Allerdings brach in der Nacht von Samstag auf Sonntag das Netzwerk in der »Krone« zusammen: Wir hatten erst gegen 12 Uhr mittags wieder einen Internetzugang. Mir tut es wirklich leid; den Stress am Sonntag möchte ich keinem (anderen) zumuten. Freundliche Helfer haben dann die Spiele am Sonntag mitgeschrieben; am Samstag waren die Spieler am Tisch 1 auf sich selbst angewiesen – keine einfache Sache, wie die Protokolle zeigen. Ich muß einige Spiele Zug für Zug nachvollziehen (eine reizvolle Aufgabe, wenn z.B. gar keine Koordinaten mitgeschrieben wurden …)
Mittwoch 1. September 2010 um 00:54
@Elise,
sicherlich gabs hierbei Anfangsschwierigkeiten, auch ich war am Samstag morgen als es zum ersten Mal hiess »Ihr macht das jetzt!« not really amused… Hinterher ging es deutlich besser…Jetzt wo wir alle davon profitieren, erscheint mir mein eigener Widerwillen auch kleinkariert (wenngleich natürlich das WIE verbessert werden kann, aber beim pionisieren kann ja alles nicht gleich alles glatt laufen.)
Eine Sache die die Sache gerade mit den Koordinaten (die wir ja ausdrücklich nicht mit aufschreiben sollten)deutlich vereinfacht hätte wäre jedes Brett kurz zu fotografieren… leider war in Hachenburg nicht immer eine Kamera in Sichtweite, aber wenn die stets parat ist ist es sicherlich für den leidgeprüften Nachvollzieher deutlich einfacher…
Mittwoch 1. September 2010 um 22:23
Ich konnte nicht ALLES machen. Zwei Bilder hatte ich gemacht, sie haben die Arbeit sehr vereinfacht. Allerdings ist die Analyse der Spielprotokolle, die mir vorliegen, zum Teil äußerst mühsam. Mal abgesehen von »Sauklauen« – einiges fehlt ganz und läßt sich erst dann rekonstruieren, wenn man die ganze Partie auf einem Brett nachspielt. In einem Spiel blieb ein Buchstabe im Sack – und das im »Spitzenspiel«, die Nervosität ist doch sehr groß. Begleitung durch Kamera und einen Dritten, der ein Protokoll führt, das wäre eine feine Sache. Wir basteln noch daran – und Eure Kommentare und Verbesserungsvorschläge sind sehr willkommen.
Mittwoch 1. September 2010 um 22:28
Hans mein besonderer Dank für die durchgeführten Analysen. Sie werden sehr zahlreich heruntergeladen, was uns bestätigen sollte, auf dem richtigen Weg zu sein.
Mittwoch 8. September 2010 um 14:11
Ein besonderer Dank an Stefan! Er war sehr fleißig in den letzten Tagen und hat jetzt alle weiteren Spiele aufbereitet. SUPER …
Mittwoch 8. September 2010 um 21:18
Vielen Dank für die Zugänglichmachung der weiteren Partien, von der ich ja am allermeisten profitiere, da ich ja hieran sehr oft beteiligt war und zumindest einige der übersehenen Bingos nun garantiert nimmer mache…
Ein bisschen schmerzhaft ist es aber so, wenn man (noch unbeeindruckt von Linharts wunderbaren Analysen) Bingos sieht, die man selbst im Spiel nicht gesehen hatte (EINHUBST statt BEHINGST*…) aber dennoch toll…