Montag 30. April 2012 von Vektor
Die Regelung zum Verlassen des Spielraums, etwa für einen dringenden Toilettenbesuch, wurden überarbeitet. Bislang war das Verlassen des
Raumes nach Abschluss des eigenen Zuges und Drücken der Uhr möglich, so dass der Gegenspieler nun zunächst am Zug war. Welche Schritte dann in Abwesenheit des einen Spielers möglich waren und
welche nicht, bedurfte einer genauen Regelung.
Das Prozedere wurde nun vereinfacht, denn unser Regelwerk bietet uns zwischen Notieren des Zuges und Drücken der Uhr eine Phase, in der im
Normalfall nichts Spielrelevantes passiert und die daher zumeist auch nur sehr kurz ist. Die neue Regelung sieht nun vor, dass genau dieser
»tote Zeitraum« beim Verlassen des Spielraumes genutzt wird, so dass keine weiteren Beschränkungen in Bezug auf mögliche Aktionen in dieser Zeit notwendig sind. Der Spieler setzt die Uhr des Gegenspielers erst in Gang, wenn er ans Brett zurückgekehrt ist.
Die benötigte Zeit der »Spielpause« geht also komplett zu Lasten des Spielers, der den Raum verlässt. Er hat zu diesem Zeitpunkt noch keine
Kenntnis über seine neuen Buchstaben, was die Möglichkeit zu betrügerischen Handlungen außerhalb des Spielraums zumindest einschränkt.
Weiterhin ist das Hinzuziehen eines Schiedsrichters der Regelfall. Dass die beiden Spieler hierauf verzichten können, wird von der neuen TSO-Formulierung nun jedoch explizit zugelassen.
Kategorie: regeln, turnier |
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Sonntag 29. April 2012 von Vektor
Der Zeitplan der diesjährigen Deutschen Meisterschaften wurde geringfügig verändert. Alle Partien des Abschlusstages beginnen eine halbe Stunde früher als ursprünglich geplant – los geht es am Sonntag nun schon um 9.15 Uhr. Mit dem Beginn der Finalspiele, deren Liveübertragung hier im Blog natürlich wieder vorgesehen ist, ist gegen 11 Uhr zu rechnen.
Zudem wurde ein offensichtlicher Fehler der Wortliste behoben. SCORDATUR* wurde gestrichen, denn dieses Wort steht in dieser Schreibweise gar nicht im Duden – offenbar war beim Erstellen der Liste übersehen worden, dass das Synomnym für »Skordatur« am Ende ein »a« enthält und »Scordatura« lautet. Wegen seiner Länge von 10 Buchstaben steht diese Schreibweise nicht in der offiziellen Wortliste.
Kategorie: dm, sdev, turnier |
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Donnerstag 26. April 2012 von Post-it
Kategorie: aus der ZEIT, wochenscrabble |
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Dienstag 24. April 2012 von Vektor
Was passiert, wenn ein Spieler A zu wenig Buchstaben nachgezogen hat und zwischenzeitlich bereits weitere Buchstaben von Spieler B aus dem Säckchen gezogen wurden?
Dies ist im Normalfall unproblematisch: Die fehlenden Buchstaben werden nachträglich gezogen, selbst dann, wenn sich durch einen Tauschzug des Gegenspielers B Buchstabensteine darin befinden, die A zum eigentlichen Zugzeitpunkt noch nicht hätte ziehen können. Insoweit wurde die Regelung auch nicht verändert.
Interessanter – und neu geregelt – ist der Fall, dass durch das Nachziehen von B nicht mehr genügend Steine im Säckchen sind, um die Bank des Spielers A auf die korrekte Anzahl von Steinen aufzufüllen.
Nach der bisherigen Regelung wurde hier B bestraft, der mehr Steine gezogen hatte, als ihm eigentlich zugestanden hätten. Da aber der Fehler von A, nicht genügend Steine zu ziehen, ursächlich ist (und hieraus für B kein Nachteil entstehen darf), wurde die Regelung geändert: B hat in diesem Fall nun freie Auswahl, welche Buchstaben er abgibt, bis die zahlenmäßig korrekte Verteilung hergestellt ist.
Bei einer Regelung, die die Möglichkeiten von B einschränkt oder ein Offenlegen einiger Steine beinhaltet hätte, hätte ein Spieler das »Zu-Wenig-Ziehen« gegebenenfalls – unfairerweise – als taktische Variante einsetzen können.
Die neue Regelung sollte jeden Spieler zusätzlich motivieren, gerade in der Endphase des Spiels besonders auf die korrekte Anzahl der Steine zu achten. Hierzu gehört auch, genau zu prüfen, ob sich im vermeintlich leeren Säckchen tatsächlich keine Spielsteine mehr befinden.
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Donnerstag 19. April 2012 von Vektor
Die Turnierspielordnung (TSO) von Scrabble Deutschland e. V. wurde vom zuständigen Ausschuss überarbeitet. Die geänderte Fassung tritt mit den Deutschen Meisterschaften am 17.05.2012 in Kraft.
In Bezug auf den üblichen Spielablauf gibt es keine gravierenden Veränderungen; manche Passagen wurden konkretisiert, für gewisse Sondersituationen (z. B. Verlassen des Raumes; zu wenig gezogene Steine in der Schlussphase) wurden die bestehenden Regelungen geändert.
Einzelne neu geregelte Punkte werden in den kommenden Wochen an dieser Stelle noch einmal erläutert, so dass alle Teilnehmer gut vorbereitet in die Deutsche Meisterschaft gehen können.
Ebenfalls in Arbeit, aber noch nicht fertiggestellt ist eine Erweiterung der TSO im (bislang nur aus einem Satz bestehenden) Teil 7 »Verhalten und Fairness«.
Kategorie: sdev, turnier |
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Donnerstag 19. April 2012 von Post-it
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Donnerstag 12. April 2012 von Post-it
Kategorie: aus der ZEIT, wochenscrabble |
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